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GEMMOTHERAPIE
- 11. September 2019
- by: Vanja
Gemmotherapie: Die Kraft der Pflanzenknospen für Ihre Gesundheit
Die Gemmotherapie ist eine faszinierende Form der Phytotherapie, die die wertvollsten Lebenskräfte der Natur nutzt. Sie verwendet ausschließlich embryonales Pflanzengewebe – wie Knospen, junge Triebe und Wurzelspitzen. Da sich diese Pflanzenteile in der Phase der intensiven Zellteilung befinden, enthalten sie eine unvergleichliche Fülle an Hormonen, Enzymen und pflanzlichen Proteinen.
Durch die schonende Aufbereitung in pflanzlichem Glycerin und Alkohol bleibt dieses vitale Spektrum optimal erhalten und kann seine volle Wirkung entfalten.
Ein jahrtausendealtes Wissen neu entdeckt
Obwohl die Gemmotherapie heute als moderne Methode gilt, reicht ihre Geschichte weit zurück. Bereits in der Antike nutzte man Fichten- und Tannensprossen für Heilsirup und Wein. Im Mittelalter erforschten Alchemisten die verborgene Kraft der Knospen, die nicht nur den Bauplan der Pflanze, sondern den kraftvollen Impuls des „Wachstums an sich“ in sich tragen.
In den 1970er Jahren perfektionierte der Arzt Dr. Pol Henry diese Methode. Er entwickelte die Galenik der Glycerin-Mazerate, die es uns heute ermöglicht, diese „Heilessenz“ stabil, haltbar und einfach in der Anwendung zu genießen.
Warum wirkt Gemmotherapie so effizient?
Im Gegensatz zu ausgewachsenen Pflanzen besitzen Knospen einen hochenergetischen Stoffwechsel. Der entscheidende Unterschied zu anderen Therapien liegt in der „Sprache der Proteine“.
Die Proteinsprache: Unser Immunsystem sowie Blut und Zellen kommunizieren über Proteine. Da Gemmo-Mazerate reich an pflanzlichen Proteinen sind, fungieren sie als Botenstoffe, die im Körper einen schnellen und klaren Heilimpuls auslösen.
Keine Langzeittherapie nötig: Sobald der Körper die Information der Knospe verstanden und integriert hat, ist der Impuls gesetzt. Daher ist die Gemmotherapie ideal für gezielte, kurzzeitige Anwendungen.
Sanfte Hilfe für die Kleinsten
Die Gemmotherapie ist besonders für Kinder geeignet. Die embryonalen Strukturen der Pflanzen ähneln in ihrer Vitalität dem kindlichen Organismus. Dank des leicht süßlichen Geschmacks der Mazerate werden sie von Kindern sehr gut angenommen. Der minimale Alkoholgehalt zur Stabilisierung ist völlig unbedenklich, wenn das Mazerat in etwas Wasser verdünnt wird.
Die Hierarchie der Bäume in der Medizin
Die Gemmotherapie hat die Bäume zurück in die Heilkunde gebracht. Nach dieser Lehre ist der Baum der mächtigste Heiler der Pflanzenwelt (z.B. Esche oder Eiche). Sträucher dienen oft zur Unterstützung der Symptome, während kleinere Pflanzen analog zu ihrer Funktion in der Natur vor allem zur Entgiftung und Ausleitung eingesetzt werden.
Wichtige Hinweise & Beratung
Die Gemmotherapie ist eine sehr präzise Methode, deren Fortschritte sich sogar im Blutbild (Proteinfraktion) mitverfolgen lassen. Dennoch ersetzt sie nicht den Besuch beim Experten.
Hinweis: Bitte konsultieren Sie vor der Anwendung von Gemmoderivaten einen Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten.
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Dosierung und Anwendung der Gemmotherapie
Die richtige Dosierung von Gemmoderivaten ist individuell und hängt vom Alter, dem Allgemeinzustand sowie dem Verlauf der Beschwerden ab. Grundsätzlich empfehlen wir, mit einer niedrigeren Dosis zu beginnen und diese bei Bedarf schrittweise zu steigern.
Anwendung bei Erwachsenen
Um eine optimale Aufnahme der Wirkstoffe zu gewährleisten, sollten die Tropfen in ein halbvolles Glas Wasser gegeben und schluckweise eingenommen werden (ca. 30 Minuten vor oder nach den Mahlzeiten).
Tagesdosis: Zwischen 50 und 150 Tropfen pro Tag.
Maximale Dosis: 300 Tropfen pro Tag dürfen nicht überschritten werden.
| Einnahme-Rhythmus | Empfohlene Tropfenzahl |
| 3-mal täglich | 20 bis 50 Tropfen in Wasser |
| 2-mal täglich | 50 bis 100 Tropfen in Wasser |
| 1-mal täglich | 50 bis 150 Tropfen in Wasser |
Anwendung bei Kindern
Die Gemmotherapie ist aufgrund ihrer sanften Wirkung bei Kindern sehr beliebt. Die Tropfen können entweder in Wasser eingenommen oder über die Haut (transdermal) aufgenommen werden.
Tipp für empfindliche Kinder: Tragen Sie die gewünschte Menge Tropfen auf und massieren Sie diese sanft um den Bauchnabel, in die Ellenbeuge oder auf die Innenseite der Handgelenke ein.
Kinder unter 6 Jahren
Allgemein: 2- bis 3-mal täglich 3 bis 5 Tropfen in etwas Wasser.
Akutfälle: Alle 2 Stunden 3 Tropfen (maximal 24 Tropfen pro Tag).
Kinder von 6 bis 12 Jahren
Allgemein: 2- bis 3-mal täglich 5 bis 8 Tropfen in etwas Wasser.
Akutfälle: Stündlich 5 Tropfen (maximal 60 Tropfen pro Tag).
Hinweis zum Alkoholgehalt: Die Sorge vor dem Alkoholgehalt ist unbegründet. Die tägliche Menge Alkohol in Gemmoderivaten ist minimal und vergleichbar mit dem natürlichen Alkoholgehalt einer reifen Banane.
Dauer der Anwendung
Akute Beschwerden: Einnahme bis zur Besserung des Zustands.
Chronische Beschwerden: 3 bis 4 Wochen Einnahme, gefolgt von 1 bis 2 Wochen Pause. Danach kann der Zyklus bei Bedarf wiederholt werden.
Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit
In der Regel gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen wie gewohnt. Dennoch sollten bestimmte Pflanzen in dieser Zeit gemieden werden.
Bitte verzichten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit auf folgende Gemmoderivate:
Juniperus communis (Wacholder)
Ilex aquifolium (Stechpalme)
Vinca minor (Kleines Immergrün)
Rosmarinus officinalis (Rosmarin)
Crataegus oxyacantha (Weißdorn)
Salix alba (Silberweide)
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